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Wie gut geht es mir eigentlich?

Wie gut geht es mir eigentlich?

Oder müssen wir eigentlich ständig etwas ändern?

Wenn ich den Blick auf mein Leben richte, gibt es, vernünftig betrachtet, an meiner Gesamtsituation wenig auszusetzen. Meine Kinder und Enkel sind gesund, die Narben meiner herzlichen OP verblasst und mein Beruf und ich, wir gefallen uns bestens.

Meine Ehe hat sich auf einer rational-emotionalen Ebene gefestigt, und es ist mir tatsächlich möglich, nicht aus jeder altersschwachen Mücke einen verärgerten Elefanten zu machen.

Unbestritten auch in meinem Leben hat es schon Tage gegeben, an denen ich bitterböse und mit festen Scheidungsabsichten und Reisetasche das Haus verlassen habe, nur um am nächsten Tag wieder heim zu kehren, mit der mir eigentlich wesensfremden Haltung, der Streit sei unnötig und den ganzen Ärger nicht wert gewesen.

In solchen Momenten war ich mir unheimlich. Meinem Mann nicht.

Wann immer mich das Schicksal hart gebeutelt hatte, hat es mir immerhin nicht die Lust auf mein Zigarettchen, einen Kaffee und ein Gläschen Rotwein verderben können.

Einige menschliche Abschiede, die ich nehmen musste schmerzen noch heute wie am ersten Tag. Aber auch darüber bin ich froh. Letztendlich kann ich ja nur vermissen, was wichtig war…als es noch da war.

Ich habe ein gutes Auskommen, ein solides Dach zwischen mir und dem Himmel, ein persönliches Umfeld in dem ich mich zu Hause fühle, ein schnelles Internet, keine lebensbedrohlichen Krankheiten und manchmal tanze ich ganz einfach vor Freude über das Leben und mich auf dem Tisch.

Wie kann ich da ernsthaft etwas ändern wollen an diesem reichhaltigen und glücklichen Leben?

Wie kann ich es wagen, rumzumeckern an meiner Existenz auf der Sonnenseite des Lebens, während Flüchtlingskinder in Lastwagen ersticken und Menschen hungernd sterben, während ich mir überlege…

Was ich Morgen nicht esse…

Andererseits kann ich mich auch nicht dauernd entschuldigen, für die Probleme, die ich nicht habe.

Immer auf der Suche nach der eigenen Mitte, dem Idealgewicht, einer emanzipierten Haltung, innerer und äußerer Schönheit und dem Geheimnis straffer Haut, freundlicher Gelassenheit und relaxter Achtsamkeit.

Aufbrechen und sehen was noch alles möglich ist.

Puh…manchmal ganz schön anstrengend.

Also lasse ich doch ganz einfach mal einen kleinen Moment alles so wie es ist und lehne mich entspannt zurück…

Edelsteine suchen… meine Bedürfnisse finden… und ganz einfach dankbar sein dafür

Wie gut es mir doch eigentlich geht!!!

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