„In vino vertias – Mein Leben mit spiri-TUOSEM Hintergrund“

In einer kürzlich veröffentlichten Gesundheitsstudie las ich, dass jede getrunkene Flasche Rotwein das Leben angeblich um 13 Minuten verkürzt.
Das hat mich gedanklich ernsthaft beschäftigt, da ich bisher mit einer Flasche Rotwein nur Positives verbunden habe.
Nachdem ich eine Zeitlang gerechnet habe, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich demnach 1527 gestorben bin.

Da ich jedoch immer noch lebe, vertraue ich eher der sympathischen Aussage meines Kardiologen: „Ein Gläschen Rotwein täglich beugt Ihrer bereits beginnenden Arteriosklerose vor und senkt Ihr Risiko für einen Herzinfarkt erheblich.“

Wenn ich mich an all das erinnere, was ich mit einem Glas Wein intus erlebt habe, möchte ich ehrlich gesagt kein einziges Glas davon missen. Nicht eine meiner romantischen Geschichten, in der ich entweder eine tragende oder eine tragische Rolle gespielt habe, begann mit einem Glas Milch.

Abgesehen davon ist Milch heute viel gefährlicher als Alkohol. Man bedenke allein die Laktose. Gibt es vielleicht sogar einen ernsthaften Zusammenhang zwischen meinen ersten Lebensmonaten, an die ich mich nicht so recht erinnern kann, und der Milch, mit der mich meine Mutter in dieser Zeit ausschließlich befüllt hat.
Auch wenn ich ein Fürsprecher des Weins bin, musst Du mich jetzt nicht gleich für einen Trinker halten. Dann hätte ich ja ein Problem mit Alkohol. So habe ich nur eins ohne.

Also ganz ehrlich, wenn ich den Rest meines Lebens darauf verzichten sollte, würde mir da schon etwas fehlen. Glücklicherweise verlangt das niemand von mir. Noch nicht einmal mein Arzt. Im Gegenteil, er äußert sich da eher immer zustimmend und sagt mir: „Sie müssen mehr trinken.“

Bereits 630 v. Chr. erkannte mein schlauer Kollege Alkaios von Lesbos „In vino veritas – im Wein liegt die Wahrheit“.
Um diese zu ergründen, kann ich jedoch unmöglich gleich nach dem ersten Glas aufgeben. Da braucht es manchmal schon ein wenig mehr.

Ich trinke jedoch immer sehr bewusst und mit Genuss. Manchmal sogar ein Glas Wasser, schon allein um meine Leber auch mal zu überraschen.
Gerne trinke ich auch in Gesellschaft. Vorzugsweise mit Menschen, die ich mag.
Bei denen, die ich nicht mag, trinke ich schon vorher Irgendwie muss man sich diese langweiligen Menschen und Ihre Geschichten ja schön saufen.

Übrigens, schön saufen kannst Du Dir eh nur die anderen. Bei Dir selbst funktioniert das leider aufgrund des im Alkohol befindlichen Zuckers eher weniger. Jegliche Zuckeraufnahme im Körper wird durch den Alkohol noch gesteigert. Damit einhergehend bedauerlicherweise auch alle schädlichen Wirkungen und Kollagenschäden, die der Zucker Dir direkt auf die Haut und Hüften produziert.

Was soll’s, wenn ich nach einem netten Abend mit Freunden mit ein paar Falten mehr erwache, ziemlich verhauen in die Küche stolpere und mein erster Gedanke ist: leere Gläser – volle Geschichten.
Leider sind es bei mir manchmal ein paar zu viele leere Gläser. Was mag ich bloß wieder alles erzählt haben? Je voller ich bin, desto weniger werde ich vermutlich von anderen für voll genommen.


Nüchtern betrachtet ist besoffen also alles besser.
Und weißt Du, das Schöne ist, meine Freunde lieben volle Gläser und manchmal sogar auch mich und meine Geschichten.


In diesem Sinne keep cool, bleib gesund und betrachte die Dinge einfach mit spirituosem Hintergrund….

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